Malteser Magazin 03/2020 Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland

X Malteser Magazin 3/20 Diözese Fulda Erster Bauabschnitt des Zentrums für Notfallvorsorge eingeweiht FULDA. (AS) Die derzeitige Corona-Pandemie hat das ge- wohnte Leben und Miteinander außer Kraft gesetzt. Bilder aus Amerika und Italien zeigten, wie schnell sich ein solches Virus ausbreiten kann. Was tun in solchen Ausnahmesituati- onen? Wer hilft im Katastrophenfall? Die Männer und Frauen der Einsatzdienste des Malteser Hilfsdienstes stehen im Notfall für die Menschen parat. Am 2. Juli konnte der erste Bauabschnitt des Malteser Zentrums für Notfallvorsorge eingeweiht werden. Mit der Erweiterung der Rettungswache Petersberg entsteht ein Kompetenzzen- trum für alles rund um das Thema Notfallvorsorge. Dieses Zentrum beheimatet Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Sanitätsdienst der Malteser. Rund 3.956 Einsätze fährt der Rettungsdienst der Malteser von Petersberg jährlich. Das Zentrum für Notfallvorsorge ist Verwaltungssitz für acht Rettungswachen im Bezirk Fulda (Landkreise Fulda und Marburg sowie Schwalm-Eder-Kreis). „Wir freuen uns, mit der Erweiterung nun auch den Ka- tastrophenschutz und den Sanitätsdienst an die Wache in Petersberg anschließen zu können“, so Thomas Peffermann, Diözesangeschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes Fulda. Nach langer Vorplanung konnte der Neubau innerhalb eines halben Jahres fertiggestellt werden. Rund 450.000 Euro hat der erste Bauabschnitt gekostet. „135.000 Euro wurden vom Landkreis bezuschusst“, erklärte Peffermann. Sechs Rettungswagen, drei Gerätewagen Sanitätsdienst sowie Material für die Notfallvorsorge finden in dem Zen- trum Platz. „Ebenfalls ist das Zentrum für Notfallvorsorge unser Ausbildungsort für diesen Bereich und Zentrale für die Notärztliche Vorsorge der Malteser im Landkreis Fulda“, sagte Dirk Rasch, Leiter Notfallvorsorge des Malteser Hilfs- dienstes Fulda. Rund 170 Ehrenamtliche sind im Katastrophenschutz und rund 100 im Sanitätsdienst in Petersberg im Einsatz. „Wir sind stolz über die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die für die Gesundheit anderer sorgen“, so Rasch. Denn auch Rettungswagen werden von den Ehrenamtlichen besetzt. „Wir haben beispielsweise zusätzliche Rettungs- wagen in den Dienst genommen, um ein erhöhtes Einsatz- aufkommen oder einen Massenanfall von Verletzten abzu- decken“, erläuterte Rasch. „Wir sind froh, dass wir mit den Maltesern im Landkreis Fulda leistungsfähige Einsatzkräfte imHaupt- und Ehrenamt haben“, so der erste Kreisbeigeord- nete Frederik Schmitt. Er versprach weitere Unterstützung für die Malteser im Landkreis Fulda. Lesen Sie weiter auf Seite XI Der erste Bauabschnitt des Malteser Zentrums für Notfallvorsorge wurde Anfang Juli eingeweiht. Foto: Antonia Schmidt

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